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Mutter-Kind-Haus/stationäres Wohnen für Mutter und Kind

In unserer Wohngruppe finden Mütter und ihre Kinder in Krisen Schutz, Ruhe und fachliche Unter­stützung. Wir begleiten Sie auf dem Weg zu Stabilität, Selbst­ständigkeit und einer sicheren, förderlichen Umgebung für Ihr Kind – mit individueller Förderung und 24-Stunden-Betreuung.

Unsere Angebote auf einen Blick

  • Stationäre Betreuung für bis zu 10 Mütter mit Kindern
  • Rund-um-die-Uhr-Betreuung und strukturierter Alltag
  • Ziel: Sicherung des Kindeswohls und Stärkung der Elternkompetenz
  • Aufnahme nach Gespräch und gesicherter Finanzierung

Impressionen

Mutter-Kind-Haus Aussenansicht
Mutter-Kind-Haus Wickeltisch
Mutter-Kind-Haus Spielecke
Spielküche Mutter-Kind-Haus
Spielzimmer Mutter-Kind-Haus
Wohn-Esszimmer im Mutter-Kind-Haus
Küche im Mutter-Kind-Haus
Hochstühle

Angebote

Für wen eignet sich das Angebot?

  • Sie und ihr Kind befinden sich in einer persönlichen und sozialen Notlage?
  • Sie und ihr Kind brauchen Schutz aufgrund körperlicher und seelischer Gewalt?
  • Sie brauchen Begleitung, Ruhe und Abstand und wünschen sich Hilfe und fachliche Unterstützung in der Erziehung ihres Kindes?

Wenn Sie sich in diesen Fragen wieder­finden, bietet unser Angebot Ihnen einen geschützten Rahmen, in dem Sie gemeinsam mit ihrem Kind neue Perspektiven entwickeln können.

Bei uns wohnen Mütter, denen es aus verschiedensten Gründen schwerfällt, das Kindeswohl sicherzustellen. In statio­närer Vollzeitbetreuung unter­stützen wir die Mütter in der aktiven Bewältigung ihrer Probleme und ermöglichen ihnen, ihre Rolle als Mütter wahrzunehmen. Gemeinsam mit ihnen stärken wir ihre elterlichen Kompetenzen, fördern ihre Fähigkeiten zur Alltags­bewältigung und zum eigenständigen Leben und ver­bessern ihre Lebens­qualität als Familie.

Das Angebot richtet sich an Mütter, …

  • die sich in einer Krise oder akuten Notsituation befinden
  • mit einer psychischen Beein­trächtigung
  • die eine intellektuelle Beein­trächtigung haben, und/oder
  • die das Kindeswohl ohne Unter­stützung nicht ausreichend gewähr­leisten können.

Kapazität

  • bis zu 10 Frauen mit ihren Kindern bzw. Jugendlichen

Voraussetzung

  • die Bereitschaft, mit den Mit­arbeitenden der Wohngruppe eng zusammenzuarbeiten
  • sich einlassen auf die geregelten Strukturen des stationären Alltags und des Zusammenlebens in der Gemeinschaft

Wie wir arbeiten

  • stabilisierender Rahmen und stützende Tagesstruktur durch 24-Stunden-Betreuung 
  • (Wieder)Erwerb lebenspraktischer Kompetenzen (Haushalts­führung, Tagesgestaltung, Kinderbetreuung) im Alltag des Zusammenlebens
  • Unterstützung der Mütter auf ihrem Weg zur Selbständigkeit 
  • Gewährleistung des Wohls und der gesunden Entwicklung der Kinder

Ziele

  • Das oberste Ziel ist stets die Sicherung des Kindeswohls.
  • Der Aufenthalt im MuKi hat zum Ziel, dem Kind nach Austritt eine sichere und entwicklungsfördernde Umg­ebung zu garantieren
  • Im Idealfall kann die Mutter so gestärkt werden, dass sie sich selbstständig um ihr Kind kümmern kann

Aufnahmeverfahren/Finanzierung

  • Eine Aufnahme erfolgt in der Regel nach einem Vorstellungsgespräch
  • Bedarf und Zielsetzungen werden besprochen
  • Voraussetzung für eine Aufnahme ist eine gesicherte Finanzierung

Erschwerende Kriterien für eine Aufnahme sind:

  • im Vordergrund stehende Pflege- bzw. Betreuungsbedürftigkeit (zum Beispiel aufgrund körperlicher, geistiger oder psychischer Be­ein­trächtigung).
  • akute Selbst- oder Fremdgefährdung (zum Beispiel aufgrund von Drogen­konsum, akuter Suizidalität oder Delinquenz).

Häufige Fragen zu diesem Angebot

Dürfen Wochenenden zu Hause verbracht werden oder ist eine Übernachtung außerhalb möglich?

In den ersten zwei Wochen zur Ein­ge­wöhnung sollen die Nächte im Mutter-Kind-Haus verbracht werden. Danach wird gemeinsam mit den beteiligten Behörden besprochen, ob Wochenenden zu Hause oder Übernachtungen außer­halb möglich sind – diese Regelung können wir nicht beeinflussen, da sie behördlich gesteuert ist. Das Haus darf nicht länger als 24 Stunden verlassen werden, da dies von den Kostenträgern im stationären Bereich so vorgegeben ist; Ausnahmen erfolgen nur in Ab­sprache mit den zuständigen Fach­personen, z. B. von der Sozialhilfe.

Wie sind die Mahlzeiten organisiert – gibt es gemeinsame Essenszeiten, kann eigenes Essen zubereitet werden und sind kulturelle oder religiöse Essgewohnheiten möglich?

Die Mahlzeiten im Mutter-Kind-Haus sind strukturiert und gemeinschaftlich organisiert, mit festen Essenszeiten für Frühstück, Mittag- und Abendessen, die den Tagesrhythmus stabilisieren und den Austausch fördern. Kulturelle oder religiöse Essgewohnheiten werden be­rücksichtigt und umgesetzt, etwa durch angepasste Menüs oder spezielle Zutaten. Gemeinsam mit der Arbeits­agogin werden Mahlzeiten für das Haus zubereitet, eigenes Kochen ist nach Absprache möglich.

Welche Hausregeln gelten im Mutter-Kind-Haus zum Zusammenleben, zur Nutzung der Gemeinschaftsräume und zur Nachtruhe?

Im Mutter-Kind-Haus gelten Hausregeln, die ein harmonisches Zusammen­leben unterstützen: Handys werden in Gemein­schafts­räumen und während des Essens bitte nicht genutzt, damit alle sich besser austauschen und konzentrieren können. Besuche sind zu festen Zeiten will­kommen und enden um 20:45 Uhr, Ausnahmen sind nach Absprache möglich für unterstützende Familien­mitglieder als wertvolle Ressource für Mütter und Kinder. Struktur­gebende Abend­rituale sind uhr­zeit­gebunden, ergänzt durch von den Klientinnen selbst er­arbeitete Ruhe­zeiten, damit die Kinder während dieser Zeiten zur Ruhe kommen können – etwa ab 20 Uhr abends und von 12 bis 13 Uhr mittags.

Welche Erwartungen gibt es an mich als Mutter im Alltag, zum Beispiel bei Haushaltsaufgaben, Kinderbetreuung und Teilnahme an Angeboten?

Die Klientinnen kümmern sich primär um die Kinder­be­treuung, erledigen Haus­halts­aufgaben wie Putzen und Ein­kaufen und nehmen an ge­meinsamen Mahl­zeiten sowie gezielten Angeboten teil (z.B. gezielte Mutter- Kind Angebote, Mütter­cafe). Der Tag beginnt oft mit gemeinsamem Auf­stehen und Früh­stücken, gefolgt von betreuter Tages­ge­staltung oder externer Tages­struktur (z.B. Sprach­kurse, Schule).  Die Kinder können parallel die haus­interne Kinder­gruppe besuchen. Am Abend gibt es feste Rituale wie ge­meinsames Abend­essen, ruhige Vor­bereitung auf die Nacht­ruhe mit festen Schlafens­zeiten und reflektierende Gespräche, um den Tages­ablauf zu stabilisieren und die Bindung zu stärken – alles individuell angepasst.

Bereichsleitung

 Vanessa Huber

Vanessa Huber

Bereichsleiterin
Eva Hunn

Eva Hunn

stv. Bereichsleiterin
Olivia Frey

Olivia Frey

stv. Bereichsleiterin

Team Mütter

Jeanine Al- Ghuraibawi

Jeanine Al- Ghuraibawi

Maria Balmer

Maria Balmer

Sabrina Bender

Sabrina Bender

Nadine Beyeler

Nadine Beyeler

Christina Maria Glattacker

Christina Maria Glattacker

Jennifer Mathys

Jennifer Mathys

Platzhalter Jacqueline Mchauori

Jacqueline Mchauori

Isabel Moor

Isabel

Judith Moser

Judith Moser



Platzhalter Denise Noth

Denise Noth

Kerstin Preuss

Gioia

Kerstin Preuss

Kerstin Preuss

Sandra Schiess

Sandra Schiess

Regula Seiberth

Regula Seiberth

Yvonne Sommer

Yvonne Sommer

Janine Thomann

Janine Thomann

Wally Tondini

Wally Tondini

Team Kindergruppe

Jada Estelle Becker

Jada Estelle Becker

Aurora Caruso

Aurora Caruso

Jessica Curti

Jessica Curti

Jana Dalbert

Jana Dalbert

Selina Dressler

Selina Dressler

Giulia Fischler

Giulia Fischler

Nancy Guldenschuh

Nancy Guldenschuh

Cleo Gysin

Cleo Gysin

Sylia Latino

Sylia Latino



Jasmin Marco Mendoza

Jasmin Marco Mendoza



Ella Mihatsch

Ella Mihatsch



Leila Schmid

Leila Schmid



Till Sütterlin

Till Sütterlin



Lena Waldvogel

Lena Waldvogel



Wir haben ein offenes Ohr

Verantwortliche Personen

Vanessa Huber

Eva Hunn

Olivia Frey

Mutter-Kind-Haus