Genderspezifisches stationäres Übergangswohnangebot für Frauen mit betreuter Tagesgestaltung
Die Frauenwohngruppe bietet ein genderspezifisches, stationäres Übergangswohnen für Frauen, die temporär Schutz, psychische Entlastung und Stabilisierung suchen. Mit integrierter begleiteter Tagesgestaltung unterstützt das Angebot (Neu-)Orientierung, fördert Selbstständigkeit und stärkt die Teilhabe an sozialen und gesellschaftlichen Strukturen.
Unsere Angebote auf einen Blick
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Für Frauen* zwischen 18 und 65 Jahren
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Aufnahme bei psychischen oder psychosozialen Herausforderungen
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Insgesamt 12-13 Wohnplätze
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Stationäres Setting mit intensiver 24-Stunden-Betreuung
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Sicherstellung einer grundlegenden Tagesstruktur, auch in Krisen
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Individuelle, bedarfs- und zielorientierte Begleitung im Bezugspersonensystem
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Unterstützung bei Perspektivenentwicklung und persönlichen Zielen
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Kontinuität in der professionellen Beziehung
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Ressourcenorientierte psychosoziale Beratung und alltagspraktische Unterstützung
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Konstruktive Zusammenarbeit mit externen Fachpersonen, Stellen und Angehörigen
Frauenwohngruppe (Stationäres Wohnen)
Die Frauenwohngruppe bietet Frauen und weiblichen Jugendlichen einen sicheren, stabilen und geschützten Lebensort in herausfordernden Lebenssituationen. Mit einer Rund-um-die-Uhr-Begleitung (24/7) unterstützen wir die Klientinnen bei der Bewältigung ihres Alltags, der psychischen Stabilisierung sowie beim Aufbau lebenspraktischer Kompetenzen.
Der Aufenthalt gliedert sich in mehrere Phasen, die sich am individuellen Bedarf orientieren:
- Ankommens- und Orientierungsphase:
Die Klientin lernt das Umfeld, das Team und die Abläufe kennen und erhält erste Stabilisierung im Alltag. - Stabilisierungs- und Aufbauphase:
Gemeinsam mit der Bezugsperson werden persönliche Ziele festgelegt und der Alltag aktiv gestaltet – mit Angeboten für psychische Stabilität, Alltagskompetenzen und sozialer Teilhabe. - Übergangs- und Austrittsphase
Die Klientin übernimmt schrittweise mehr Verantwortung, trifft zunehmend eigene Entscheidungen und bereitet sich auf die nächste Wohnform vor.
Unsere begleitete Tagesstruktur bietet dabei Orientierung und fördert Selbstständigkeit – unter anderem durch gemeinsame Mahlzeitenplanung, Haushaltsführung, Ateliers und Entspannungsangebote. Je nach Situation besuchen die Klientinnen entweder die interne Tagesstruktur oder eine externe Tagesstruktur wie Schule, Ausbildung, Arbeit oder andere Programme. Beides wird individuell abgestimmt und lässt sich flexibel kombinieren.
Ziel des Aufenthalts ist es, Schritt für Schritt wieder mehr Selbstbestimmung zu gewinnen und eine tragfähige Lebensperspektive zu entwickeln.
Ein häufiger und sinnvoller nächster Schritt ist der Übertritt in die Stationäre Wohnbegleitung (Wohnen Autonom). Dort kann der Alltag zunehmend selbstständiger gestaltet werden – während die vertraute interne Tagesstruktur weiterhin genutzt werden kann und so einen sanften Übergang ermöglicht.
Häufige Fragen zu diesem Angebot
Für eine Aufnahme benötigst du eine gesicherte Finanzierung sowie die Bereitschaft zur Kooperation.
Nicht aufgenommen wirst du, wenn ein akut hoher Pflegebedarf besteht oder eine akute Selbst- oder Fremdgefährdung (z. B. durch massiven Drogenkonsum oder akute Suizidalität) vorliegt.
Nach einer telefonischen Anmeldung findet ein Infogespräch vor Ort statt, bei den Wünschen, Ziele und Rahmenbedingungen besprochen werden.
Wenn das Angebot passt, kann ein Schnuppertag vereinbart werden.
Sobald alle einverstanden sind und die Finanzierung gesichert ist, wird ein Eintrittsdatum festgelegt.
Grundsätzlich hängt die Eintrittszeit vom aktuell verfügbaren Platzangebot sowie von der Dringlichkeit und Passung ab. Wir führen eine Warteliste.
Ja. Im Rahmen des Infogesprächs ist ein unverbindliches Kennenlernen möglich.
Bei Bedarf kann auch ein Schnuppertag vereinbart werden.
Das Team ist 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche vor Ort und bietet sofortige Unterstützung.
Bei psychischen Krisen arbeitet die Frauenwohngruppe eng mit der Kriseninterventionsstation der UPK (KIS) oder der PBL zusammen. Priorität hat immer dein Schutz und deine Stabilisierung.
Es gibt eine begleitete Tagesstruktur, die individuell mit deiner Bezugsperson/ der Leitung der betreuten Tagesgestaltung und dir geplant wird.
Typische Elemente sind:
- Kochen, Essen & Haushalt
- Ateliers zur Förderung alltagspraktischer Fähigkeiten
- Entspannungs- und Entlastungsangebote
- Individuelle Termine wie Therapie, Schule, Arbeit oder Freizeit
Der Wochenplan wird deinen Bedürfnissen und Zielen laufend angepasst.
In der Frauenwohngruppe stehen Einzelzimmer zur Verfügung.
Das Haus bietet mehrere Badezimmer sowie Rückzugsräume, Terrassen und einen Aussenbereich.
Du kannst dein Zimmer im Rahmen der Hausordnung individuell und persönlich gestalten.
Deine Privatsphäre wird respektiert, Zimmer werden nur mit Klopfen betreten.
Besuche von Frauen sind grundsätzlich möglich – nach individueller Rücksprache.
Aus Sicherheitsgründen sind Besuche von Männern im Zimmer nicht gestattet, da viele Klientinnen Gewalterfahrungen gemacht haben. In Gemeinschaftsräumen sind Gäste willkommen.
Dieses Team betreut dich

Gaby Schreiber
Bereichsleiterin

Jeanette Dietrich

Rahel Gessler

Iris Jahnke

Ina Lachmit

Jasmin Lehmann

Irene Leisibach

Henrike Liebisch

Dorothy Luneman

Rezarta Mezini

Lara Sandra Molinari

Dora Moser

Giuna Nichele

Zoé Ramirez

Fides Roos

Melania Schwab

Verena Zaugg
Wir haben ein offenes Ohr
Gaby Schreiber
Bereichsleitung Stationäres Wohnen für Frauen, Männer und Jugendliche
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E-Mail:
Frauenwohngruppe
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Anschrift:
Socinstrasse 8
4051 Basel -
Telefon:
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E-Mail:







